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Religion
Adventsstimmung von jungen Menschen für Senioren

Am Mittwoch, den 08. Dezember 2010, stimmte der katholische Religionskurs Klasse 10 der Realschule Horn die Senioren des Kooperationspartners „Seniorenzentrum am Markt“ auf die Adventszeit ein. Über Wochen bereitete der Religionskurs mit seiner Lehrerin Frau Kipshagen das Weihnachtsprogramm vor. Bernadette Bartusch übernahm die Rolle der Moderatorin und zunächst stellte sich jeder einzelne Teilnehmer kurz vor. Im Programm waren dann typische weihnachtliche Lieder, die mit den Senioren gemeinsam gesungen wurden, eine Weihnachtsgeschichte, vorgelesen von John Scott McKenzie, ein altersgerechtes Bewegungsspiel zum Winter, geleitet von Matthias Bauer, drei Gedichte, vorgetragen von Sira Mikus, Maximilian Storm und Christien Wendeler und ein Gesprächskreis zum Austausch zum Thema „Weihnachten früher und heute“. Zusätzlich hatten die Schüler/Innen für eine gemütliche Stimmung Sterne gebastelt und Kekse gebacken. Es war wieder einmal eine lohnenswerte tolle Einstimmung in die Adventszeit für die verschiedenen Generationen. Nicht nur der Religionskurs hatte viel Freude an der Feierstunde, sondern auch die fast 30 Senioren, die eifrig mitmachten.

Soziales Projekt der Realschule Horn mit dem Seniorenzentrum am Markt

Seit Anfang September diesen Jahres führt der katholische Religionskurs der 9. Klassen ein Projekt zum Thema „Familie“ mit dem Seniorenzentrum durch. Das Projekt wird bis in den Januar 2011 fortgeführt und bietet einen lebhaften Wechsel zwischen Theorie (Schulunterricht) und Praxis (Besuche im Seniorenzentrum). Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler von Frau Üpping aus dem Seniorenzentrum und der Lehrerin Frau Kipshagen. In dem Projekt geht es z.B. um Themen wie „Das Leben im Seniorenzentrum“, „Familie früher und heute“, „Generationen im Austausch“, „älter werden“ und „Demenz- was ist das und wie gehen wir damit um?“. Das Erlernte und Erlebte wird in Projektmappen festgehalten, die nicht nur der Bewertung dienen, sondern auch dem Seniorenzentrum zur Verfügung gestellt werden.

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Gemeinschaftsprojekt des Kurses „Ev.Religion 1“
Klassen 10a und c der Realschule Horn – Bad Meinberg

„Jesus Christus spricht:

'Ich bin das Brot des Lebens'

(Johannes 6, 35) –

Wahrheit, die uns trägt?“

Wettbewerb

für Schülerinnen und Schüler

"Entdecken und Verstehen im

Evangelischen Religionsunterricht"

2009/2010 Unterricht: Pfr. Maik Fleck

Projektbeschreibung

Der äußere Anlass war die Kopie des Flyers der Ev. Kirche von Westfalen zum diesjährigen SchülerInnen-Wettbewerb in den Fächer der ReligionslehrerInnen Mitte Februar 2010.
In der folgenden Unterrichtsstunde sprachen sich eine breite Mehrheit der SchülerInnen zu einer Beteiligung am Wettbewerb mit einer Gemeinschaftsarbeit aus.
Die SchülerInnen verfügen bereits über gute Erfahrungen in der Erarbeitung eines gemeinsamen Projektes aus dem 1. Halbjahr 2009/10, als es um die Gestaltung einer Stellwand im Forumbereich der Schule zum Thema „Ideale Frau – idealer Mann“ ging.
Für die Erarbeitung einer Gemeinschaftsarbeit wurden 5 Doppelstunden eingeplant. Im Vollzug verringerte sich die Zahl der Doppelstunden auf 3, einmal musste der Unterricht aufgrund einer schulischen Veranstaltung ausfallen, einmal aufgrund einer Erkrankung des Unterrichtenden. Diese Doppelstunde (5.3.2010) wurde allerdings von den SchülerInnen in Freiarbeit genutzt, um erste ‚mindmaps‘ zum Thema zu erstellen.

Aufgrund der knappen Zeit und in Auswertung der mindmaps wurde in einem ersten Arbeitsschritt (1 Doppelstunde: 12.3.2010) zunächst das Thema elementarisiert und erneut ‚mindmaps‘ – zunächst in Einzelarbeit - zu fünf Unterthemen erstellt: Brot; Leben; Jesus; Wahrheit; Vertrauen. Aus den Einzel - mindmaps ergaben sich Neigungsgruppen mit der Aufgabe, eine gemeinsame mindmap zu jedem Thema zu erstellen und sie durch ein Schreibgespräch in jeder Gruppe zu diskutieren.. Die SchülerInnen mussten sich also zunächst einem Themenausschnitt zuordnen; sie mussten ihre eigenen Ideen im Gruppenprozess vertreten und sich in der Neigungsgruppe einigen.
Unterfüttert wurde der Diskussionsprozess durch den Rückgriff auf Unterrichtsthemen der letzten zwei Schuljahre. Die SchülerInnen führen über die Schuljahre hinweg eine kontinuierliche Mappe, sodass diese für Hintergrundinformationen zur Verfügung stand. Jedem Unterthema wurde von mir ein unterrichtlicher Zugang der letzten Jahre zugeordnet: Brot – Passion Jesu; Christus – Passion Jesu; Wahrheit – Bonhoeffer; Vertrauen – Bonhoeffer, Arbeit an der eigenen Biografie; Leben – Biografiearbeit; Partnerschaft und Lebensformen.

Die zweite Doppelstunde (19.3.10) diente dazu, die verschriftlichten Ideen in einem kreativen Zugang zu erschließen. Also lautete die Aufgabenstellung, einen ‚künstlerischen Ausdruck‘ für jeden der fünf Themenbereiche zu finden.
Die Neigungsgruppen skizzierten jeweils ihren Vorschlag und bekamen die Aufgabe, die Themenverwirklichungen der übrigen vier Gruppen in den eigenen Vorschlag zu intergrieren. Es gab also dann fünf Vorschläge für eine Gesamtdarstellung des Wettbewerbsthemas. Die Vorschläge wurden vorgestellt und diskutiert und am Ende gab es die Entscheidung, einen der Vorschläge zu verwirklichen.
Schwierig erwies sich die Frage der gestalterischen Umsetzung. Eine Kleingruppe wurde beauftragt, für die nächste Stunde eine Skizze zu erstellen und dafür zu sorgen, dass entsprechende Materialien von allen SchülerInnen mitgebracht wurden. Da nur diese eine Doppelstunde noch zur Verfügung stand, musste alles gut abgesprochen sein.

Bis auf zwei Schüler waren alle SchülerInnen gut vorbereitet. Die Skizze war unter der Woche ohne Beisein und Initiative des Unterrichtenden ausgeführt und von den SchülerInnen diskutiert worden.
In der Doppelstunde (26.3.10) wurde dann arbeitsteilig weitergearbeitet. Eine Gruppe SchülerInnen arbeitete an der direkten Ausführung. Kleinere Gruppen formulierten eigene Gedanken zur Gestaltung des Wettbewerbsthemas.
Die SchülerInnen vereinbarten, dass die erläuternden Gedanken auf der Rückseite des entstandenen Wandbildes angebracht werden sollen. Die Gedanken stehen im Hintergrund und sollen eine erste Betrachtung und die eigenen Gedanken eines Betrachtenden nicht beeinflussen. Um sie noch dort anzubringen, fehlte dann allerdings die Zeit.
Entstanden ist ein dreiteiliges Wandbild 180x85 cm. Es orientiert sich an der Tradition dreigliedriger Altarbilder. Es hat keine klare Leserichtung, sondern will die drei Teile aufeinander bezogen wissen. Es arbeitet mit klaren, flächigen Formen, ohne besondere Perspektivität, um die zentralen Aussagen zu stützen.

Die Unterrichtsgruppe besteht aus 25 SchülerInnen, die zwei verschiedene Klassen 10 der Realschule Horn-Bad Meinberg besuchen. Sie werden von mir seit dem Beginn des Schuljahrs 2008/2009 unterrichtet. Die Unterrichtsgruppe zeichnet sich durch eine durchgängig hohe Motivation und die Bereitschaft, Unterricht selbst zu gestalten, aus. Darum erschien es mir möglich, auch in nur drei bzw. vier Doppelstunden mich dem Thema in einem Prozess zu nähern, der alle SchülerInnen beteiligt und zugleich ein gemeinsames Ergebnis hervorbringt.